Schreiben muss Spaß machen. Das zumindest könnte man als Leser einer der amüsanten Geschichten von Don Camillo und Peppone vermuten. Doch für den Schöpfer dieser Geschichten, Giovannino Guareschi (1908–1968), der nebenbei dem Leinwand-Peppone fast aufs Haar glich, war es vor allem eins: Arbeit. Harte, tägliche Arbeit, wie in einer Mine, der er pflichterfüllt zeit seines Lebens nachging. Arbeit, die ihn zu einem der populärsten Autoren Italiens machte – und auch zu einem der meistangefeindeten.
TE-Autor Marco Gallina hat diesem Mann ein Buch gewidmet, das vom ersten Satz an deutlich macht, dass es im Geiste Guareschis selbst geschrieben ist. Hier ist eine Geschichte, die erzählt werden will, und ein Erzähler, der das Können dazu mitbringt.