„Die Wähler wissen nicht mehr, wofür die Partei eigentlich steht“

30. September 2026
Kategorie: Giovannino Guareschi | Italianità und Deutschtum | Linkverweis

Nach schweren Verlusten bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin ist immer häufiger vom Ende der CDU als Volkspartei die Rede. Als warnendes Beispiel dient dabei oft der jähe Zusammenbruch der italienischen Democrazia Cristiana Anfang der 1990er-Jahre. Doch wie tragfähig ist dieser Vergleich?

Einer, der sich mit der Geschichte des italienischen Parteiensystems besonders gut auskennt, ist der Historiker Marco Gallina. In Italien geboren und im Rheinland aufgewachsen, studierte er in Verona und Bonn Geschichte und Politikwissenschaft mit den Schwerpunkten Internationale Beziehungen, Diplomatiegeschichte und europäische Geschichte. Bis 2021 arbeitete er im Deutschen Bundestag, anschließend war er Redakteur bei Tichys Einblick. Seit 2025 ist er für die Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI) tätig. Zuletzt erschien von ihm das Buch „Giovannino Guareschi – Don Camillos rebellischer Vater“.

Hier zum Interview.

Teilen

«