Die schwierige Lage der Christen im Libanon

7. Juli 2026
Kategorie: Ich bin Guelfe, ich kann nicht anders | Linkverweis | Non enim sciunt quid faciunt

„Die Menschen sehnen sich nach Frieden, weil ihr Leben extrem prekär geworden ist. Der Staat hat sie im Stich gelassen und ihnen ihr Schicksal im äußersten Süden überlassen, wo man schon aus den einfachsten Gründen sterben kann, weil es nicht einmal ein Krankenhaus gibt.

Sie sagen: „Gebt uns Frieden, und wir brauchen nichts anderes, wir sind in der Lage, unser Leben selbst wieder aufzubauen.“ Doch das ist derzeit schwer zu erreichen.
Wir brauchen dringend finanzielle Unterstützung für die öffentlichen Einrichtungen. Da es keine Krankenhäuser gibt, ist die Schule die einzige Einrichtung, die die Menschen in ihrer Heimat verwurzelt hält. Unsere Schule spielt eine entscheidende Rolle, die über die Bildung hinausgeht: Sie bringt Schüler aus 32 Dörfern (sowohl Christen als auch Muslime) zusammen, schützt Christen vor der Isolation und Angst, von der Minderheiten im Krieg oft betroffen sind, und fördert eine Kultur der Offenheit und des gegenseitigen Respekts gegenüber ihren schiitischen Nachbarn. Diese Rolle fehlt bei den politischen Parteien, die die Abwesenheit des Staates ausnutzen und den Extremismus schüren.

Zudem wurde die Landwirtschaft in der Region durch israelische Phosphorbomben vollständig zerstört, sodass die Produktion zum Erliegen gekommen ist. Die Unterstützung der Schule bedeutet, die Arbeitsplätze von 65 Lehrkräften zu sichern, die standhaft geblieben sind, und weiterhin eine aufgeschlossene, gebildete Generation heranzubilden.“

https://de.catholicnewsagency.com/news/24983/ordensfrau-im-libanon-gebt-uns-frieden-wir-kummern-uns-um-den-rest

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