Präsident gegen Pontifex

16. April 2026
Kategorie: Corrigenda | Ich bin Guelfe, ich kann nicht anders | Italianità und Deutschtum | LEO

Noch vor drei Wochen war Giorgia Meloni (Fratelli d’Italia) angeschlagen. Das Referendum zur Justizreform sollte der italienischen Ministerpräsidentin Beinfreiheit im Umgang mit der italienischen Justizkaste geben. Es fiel ihr desaströs auf die Füße. Die Linke feierte bereits die baldige Wahlniederlage, ausländische Medien nahmen diese bisher größte Niederlage der Römerin begierig auf.

Doch ausgerechnet der Konflikt mit Donald Trump spielt der Italienerin massiv in die Hände. Er könnte sie sogar mehr denn je aufwerten.

Denn der einseitige Konflikt zwischen Papst Leo XIV. und dem US-Präsidenten hat mittlerweile eine Richtung angenommen, die noch vor wenigen Monaten undenkbar war. Das Auseinanderdriften der „christlichen Rechten“ in ihren evangelikalen und ihren katholischen Teil war schon vor einigen Wochen sichtbar. Antikatholische Ressentiments in der MAGA-Bewegung breiteten sich bis ins Weiße Haus aus. Der Katholik J. D. Vance, bisher als Trump-Nachfolger gehandelt, hat seine Position wegen mangelnder Loyalität im amerikanisch-israelischen Iran-Abenteuer eingebüßt, auch wenn er jetzt seinem Chef zur Seite sprang

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