Ein paar letzte Worte zu den Euganeischen Anekdoten

30. November 2015
Kategorie: Allgemein | Die Euganeischen Anekdoten | Hintergrund und Schreibarbeit | Palatina | Persönliches

Morgen ist es soweit: Die Euganeischen Anekdoten erscheinen auf Amazon. Dies ist das zweite Buch meinerseits als Selfpublisher. Ich bin immer noch nicht völlig von dieser Ebook-Variante überzeugt, und bewahre weiterhin die kostbareren Schätze bei mir auf. Wie sich letztens zeigte, wohl nicht ganz zu Unrecht.

Da aber dieses Zehnstundenbuch aus 100 Geschichten wohl sowieso niemanden finden würde, der es haben wollte – Erzählungen, Gedichte und Sammelbände werfen selten Gewinn ab und werden daher kaum verlegt oder von Agenten vertreten – habe ich auch diese Erzählungen mit Hintersinn für Amazon geschrieben. Das ließ mir auch einige Freiheiten. Ich habe zudem eine eher einfache, ältliche Sprache gewählt, um die romantische Atmosphäre beizubehalten; denn spätestens am Ende der Rahmenhandlung merkt man schon, dass ich nicht nur aufs Dekameron, sondern auch auf die klassische deutsche Romantik anspiele. Das ist letztendlich die Strömung, von wo mein eigenes Schriftstellerleben ursprünglich seinen Ausgang nahm.

Mir ging es damit auch vor allem darum, wieder nach zwei Jahren Präsenz auf Amazon zu zeigen, vielleicht auch die „Tochter“ damit wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Mal sehen. Das Cover sieht jedenfalls sehr schön und gelungen aus; und ein klein wenig stolz bin ich auch darauf, weil es doch fast beinahe völlig meiner Konzeption entspricht und einen positiven Eindruck vermittelt, zugleich die Grundatmosphäre widergibt.

Obwohl diese Geschichtensammlung auf den ersten Blick völlig aus dem Rahmen fällt, so wird der Löwenkenner und Novellenleser doch einige vertraute Dinge wiedererkennen. Es treten zudem einige bekannte und unbekannte Romanfiguren auf. Spätestens bei der Themenwahl der Stunden dürfte einleuchten, dass es im Kern um dasselbe geht – und aus dem Caravaggioduft gibt es sogar einige Rätsel, auf die hier näher eingegangen wird. Wir erfahren zudem den Ursprung der Redensart „Dickkopf des Dandolo“ und mehr über die Facetten der palatinischen Geschichte. Natürlich hat auch Machiavelli seinen Auftritt – um nicht zu sagen, mehrere.

Die Bücherseite wurde ebenfalls aktualisiert. Nach einem kurzen Klick auf das Cover finden sich dort mehr Informationen zur Entstehung, zum Hintergrund und natürlich auch die Musikliste zum Anhören. Das dortige Cover wird noch durch das neue ausgewechselt.

Zuletzt ein besonderer Dank an:

Daniel und Dennis für Probelesung und Korrektur.
Christoph für die Umgestaltung und Anfertigung der entsprechenden Webseite.
Giuseppe für den letzten Schliff am Cover.

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